Als ich mit 6 Jahren die ersten Schnitzversuche wagte, wusste ich wohl noch nicht, wohin mein Weg führen wird.Vorerst begnügte ich mich aber damit, Bildhauer zu werden. Und dem sollte sich nichts in den Weg stellen. Nicht einmal Zensurierungen während meiner Grundschulzeiten sollten daran etwas ändern. Lehrer weiterführender Schulen wurden dann aber zu wirklichen Wesensverwandten. Ich durfte durch meine sehr ambivalenten Ausbildungen eine fundierte und vor allem breite Sicht der Dinge erleben. Dass ein Bildhauer von heute neue Wege bestreiten muss, war mir schon in jungen Jahren klar. So gab es einen Weg, den ich bis heute nicht bereut habe- ich selbst zu sein. Ich bin sehr dankbar, im richtigen Moment den dazu passenden Menschen begegnet zu sein und so immer wieder einen Schritt vorwärts geschritten bin. Ideen kann man nicht kaufen, die kommen aber dann wie von selbst. Die Kunst kam dann ins Spiel, es ist mehr, als sichtbare Objekte in diversen Materialien zu gestalten. Oft in wenigen Minuten oder über mehrere Monate entstanden, tragen alle zu einem Ganzen bei. Ein Lebenswerk von und für die Kunst eines Einzelnen, der immer mit anderen verbunden ist. Ich freue mich ganz besonders auf die Jahre, die noch warten.

1998-2002 Fachschule für Bildhauerei in Elbigenalp
2003-2005 Aufbaulehrgang Kunst und Design/ HTL Kramsach
006-2007 Student der Johannes Steinhäuser Akademie Laas
2007-2015 Student der Kunstgeschichte Universität Innsbruck
seit 2015 Kunsterzieher am Gymnasium in Landeck